Baten kreuzt seit 200 Tagen motiviert bei Skin Deep Art auf

«Durchs Tätowieren bin ich fokussierter geworden!».

Baten kreuzt seit 200 Tagen motiviert bei Skin Deep Art auf. Wir blicken mit dem Azubi auf seine ersten Tattoo-Schritte zurück.

fokussiert beim Tätowieren Baten Tattoo Artist

Baten, seit du da bist, läuft im Studio auch plötzlich deutscher Hip Hop. Wie hast du dich musikalisch so schnell gegen die anderen Tätowierer durchgesetzt?

Das war Schwerstarbeit :-D. Ich habe mich langsam herangetastet. Irgendwann kam der Moment, als ich die Playlist bestimmen durfte. Das kam eigentlich bei einem Grossteil der Tätowierer gut an. Jeder hier hat seinen eigenen Style und seinen eigenen Musikgeschmack. Wir wechseln immer ab – somit kommt keiner zu kurz.

200 Tage bei Skin Deep Art. Hand aufs Herz – hast du es dir so vorgestellt?

Nein. Ich habe gewusst, dass es extrem fordernd wird. Ich kam vom Bau und hatte dort eine Führungsposition. Hier musste ich mich wieder unterordnen und hinten anstellen. Der Druck von mir selbst, vom Geschäft und von den Kunden war von Anfang an extrem hoch.

Du machst hier die Ausbildung zum Tätowierer. Was hast du alles schon gelernt?

Ich habe schon viel dazu gelernt. Nicht nur was das Tätowieren angeht, sondern auch viele zwischenmenschliche Dinge: Wie zum Beispiel das Gegenüber wahr nehmen und innerhalb kürzester Zeit mit dem Kunden eine Verbindung herstellen. Zudem bin ich ruhiger und fokussierter geworden. Ich war vorher eher ein hektischer Mensch und hatte viele Dinge im Kopf. Durch das Tätowieren habe ich gelernt, mehr in mir selbst zu ruhen.

Hast du bald schon alle Kollegen von dir tätowiert?

Ich glaube ich habe schon ziemlich alle durch. Es fehlt eigentlich nur noch meine Mutter :-D.

Was hat dich am Anfang am meisten herausgefordert?

Einer der herausforderndsten Schritte war es, die Körper der Kunden als Leinwand wahrzunehmen.

Du bist auch bekannt als Graffiti Artist, hilft dir dieses Know-how auch bei der täglichen Arbeit im Studio?

Absolut. Jegliches Wissen, das ich in den letzten 15 Jahren generiert habe wie Licht, Schatten, Struktur, Formgebung, Dynamik kann ich zu 100% in meine Arbeiten einfliessen lassen. Das sind Skills, die ich mir angeeignet habe und die ich jetzt bei meiner täglichen Arbeit brauchen kann. Es hat auch umgekehrt einen Einfluss auf meine Arbeit als Graffiti-Künstler. Ich gehe jetzt mit der Spraydose noch befreiter um.

Was dürfen wir von dir in Zukunft noch erwarten?

Ich möchte mich täglich weiterentwickeln und dazulernen. Das Ziel ist der Prozess. Ganz persönlich will ich nach drei Jahren so gut sein, wie andere nach 10 Jahren.

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